Lexikon


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Yin und Yang

bezeichnen im taoistischem Sinn die beiden Aspekte der universellen Lebensenergie Chi. Yang wird im allgemeinen als das positive, männliche Prinzip (Helligkeit, Aktivität) und Yin als das negative, weibliche Prinzip (Dunkelheit, Passivität) bezeichnet. Beide Pole zusammen ergeben ein Ganzes. Sie gehören zusammen und bedingen einander. Das Eine kann ohne das Andere nicht existieren. Symbolisch werden sie meist verschlungen in einem Kreis dargestellt. Das richtige Zusammenspiel beider Kräfte ist der Weg der Harmonie.
Yoga
yuga - Anspannung, anschirren, anjochen
bezeichnet eine indisch, philosophische Lehre, die durch Meditation und bestimmten körperlichen Übungen den Menschen vom Gebundensein an die Last des Körperlichen befreien will, um zu höheren Bewußtseinsebenen zu gelangen. Im Yoga geht es um die Vereinigung des individuellen Selbst mit dem unendlichen universellen Selbst. Es gibt viele verschiedene Formen des Yoga (Hatha - Yoga, Kundalini - Yoga, Raja - Yoga, Mantra - Yoga, Jnana Yoga, Karma Yoga, Bhakti Yoga). Einige meditative Formen legen ihren Schwerpunkt auf die geistige Konzentration um eine spirituelle Erleuchtung zu finden, andere konzentrieren sich eher auf körperliche Übungen. Trotzdem ist Yoga weder eine Religion, noch eine Gymnastikübung.


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