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Therapieformen - Atemtherapie |
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Das senkrechte Weltbild. Symbolisches ... - Rüdiger Dahlke, Nicolaus Klein Die 12 Tierkreiszeichen sind Ursymbole, archetypische Kräfte, denen sich ... mehr
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Atemtherapie |
Die Atmung steht am Anfang und am Ende des Lebens. Mit dem ersten Atemzug erblicken wir das Licht der Welt, mit dem Letzten hauchen wir das Leben aus. "Atmen heißt, den Kraftstrom der kosmischen Energie anzapfen, mit dem Universum zu kommunizieren, sich mit der Natur innig zu vereinigen". Die Atemtherapie zählt zu den alternativen Heilverfahren und ist ein sehr vielfältiges Gebiet, bei dem der Mensch lernt, seine Atmung bewusst anzunehmen und sie unter Umständen verändert. Sie wird mit Entspannungs- und Kräftigungsübungen, mit Bewegungen und meditativer Schulung verknüpft.
Prinzip:
Die Einatmung signalisiert die Aufnahme der von uns Menschen benötigten Lebensenergie. Die Ausatmung regelt die Freigabe von den verbrauchten, gesundheitsschädlichen Stoffen. Sie verkörpert das Prinzip des Loslassens, des Lockerlassens. Unsere Atmung, unser Körper und unsere Seele sind eng miteinander verbunden. Eine innere Spannung oder Gelassenheit lassen sich über unsere Atmung ablesen. Jeder Reiz entweder aus uns selbst (Stress, Hektik, Bewegungsmangel, Übergewicht) oder aus unserer Umwelt (körperliche oder seelische Belastung) stammend, verändert die Art unserer Atmung und kann zu einer falschen Atemtechnik und somit zu Erkrankungen führen.
Wesen:
Die Atmung ist die Schnittstelle zwischen Körper und Geist, zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein. Die Atemtherapie widmet sich mit besonderer Aufmerksamkeit dem natürlichen Rhythmus und Harmonie der Atmung. Dieses geht vom Loslassen bis zu Nehmen und Geben, von Kommen und Gehen.
Wirkung:
Die Atemtherapie hilft, den gesunden und rhythmischen Atem wiederzuerlangen. Sie wirkt positiv auf die seelische Grundverfassung, entspannend und lehrt mit schwierigen Situationen besser umzugehen und neue Verhaltensmuster aufzubauen.
Formen des richtigen Atmens:
Rhythmus, Tiefe und Form der Atmung können unser Bewusstsein verändern, den Körper und die Seele positiv beeinflussen.
1. Einatmung und Ausatmung nur durch den Mund.
2. Langsame Ausatmung mit eingezogenem Bauch. Folgen Sie im Geist dieser Luftbewegung.
3. Langsame Einatmung ohne äußerlichen Druck, bei der sich das Zwerchfell nach innen wölbt.
4. Halten der eingeatmeten Luft zum vollständigen Gasaustausch.
5. Langsames Ausatmen, Sinken des Brustkorbes und die Luft in den Bauch ziehen.
6. Halten der Luft im Bauchraum und die restliche Luft durch den Mund ausatmen.
Therapieformen:
1. Ganzheitliche Intergrative Atemtherapie
Entwickelt von Tilke Plateel-Deur und Hans Mensink
Durch eine bewusste Verbindung und einem natürlichen Rhythmus der Einatmung mit der Ausatmung wird die Aufmerksamkeit in den Körper gelenkt und Kontakt mir Gedanken und Emotionen gesucht.
2. Atem-, Stimm- und Sprecherziehung nach Schlaffhorst-Andersen
Der Atem wird als Bindeglied zwischen der vegetativen und der somatischen Ebene gesehen und somit eine Verbesserung der Atmung, Stimme und Bewegung angesteuert.
3. Atemtherapie nach Ilse Middendorf
Arbeitet mit dem "zugelassenen Atem" und der Wechselwirkung zwischen Atmung, Empfindung und Sammlung.
4. Atem- und Leibtherapie nach Graf Dürckheim
beinhaltet das - sich seiner Ängste stellen - um einen Neuanfang zu wagen.
5. Holotropes Atmen nach Stanislav Grof
Ein vertieftes Atmen bishin zur Hyperventilation soll eine Verbindung zum höheren Selbst ermöglichen.
6. Atmen nach Karl Scheerer
eine mediale, spirituelle Atemmethodik
7. PsychoDynamische Atem- und Körpertherapie ( LIKA)
Baut auf der Atem- und Bewegungslehre von Prof. Dr. med. Glaser auf
und ist eine wirkungsvolle Synthese von Erfahrungswissen der Medizinischen Meridianlehre und dem westlichen Gesundheitsverständnis.
8.Qigong
Basiert auf der traditionellen chinesischen Medizin. Ziel ist die Harmonisierung von Atem, Geist und Körper.
Anwendungsgebiete:
- Arteriosklerose
- Gicht
- Krampfadern
- Verdauungsproblemen (Verstopfung, Blähungen)
- Atembeschwerden
- Kopfschmerzen
- Stimm- und Sprachstörungen
- seelischen Probleme wie Ängste, Nervosität oder Depressionen
- Schlafproblemen
- Menstruationsschmerzen
- Kreislaufstörungen |
Katja Weilepp - www.enyana.com |
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| Tanztherapie |
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Die Tanztherapie als neue Form der Körpertherapie hat im vergangenen Jahrzehnt ...
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