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Raw Food - Ich mag`s living!

Oder anders: Ich will maximal essen.

Stefanie Kühn

Mit der Detox Welle ist in die urbane Welt nicht nur eine Popey verwegene Grünsaftierung zu verzeichnen, sondern auf der Spitze der Welle surft die rohe Pizza auch auf unsere Speisekarte und verursacht so manches Fragezeichen in den Gesichtern.


Was ist Living Food? Und ist roh auch immer angesagt?


Um es gleich ein bisschen einfacher zu machen: Raw food ist nicht gleich rohes Essen. Raw oder paleo bedeutet, dass die natürlichen Rohprodukte nur bis zu 42 Grad erwärmt worden sind. Mit dieser schonenden Zubereitung werden alle Nährstoffe, Enzyme, Mineralien und Vitamine in der Nahrung gehalten und nicht im Topf zerkocht. Die sekundären Pflanzenstoffe und Antioxidantien bleiben dadurch erhalten. Ziel ist es also so effizient, gesund und so natürlich wie möglich zu essen.


Statt geraspelten Möhren von der Kantinen Salatbar gibt es Raw Lasagne und Zucchini-Pasta. Auch hier können die Bilder vom rohen Hackfleisch und fader ungekochter Zuchhini aus dem Kopf in den Keller gehängt werden. Wer sich bewusst für eine rohe Pflanzennahrung entscheidet, dessen Geschmacksknospen werden sich durch die qualitativ hochwertige Zubereitung verfeinern und sensitiv für Geschmacksnuancen machen.


Was hat es mit Raw Food wirklich auf sich hat:


Fakt ist, dass unsere Lebensmittel immer weniger nahrhaft sind. Gemeint ist nicht damit, dass wir nicht satt werden. Sondern das in einer Kartoffel nicht mehr die gleiche Menge an Nährstoffen steckt wie noch in den 1960er Jahren. Die Steinzeitdiät schneidet dabei in die gleiche Kerbe und hält die Ernährung der Steinzeitmenschen für die gesündeste Kost. Küchenmaschinen, Dörrautomaten und Hochleistungsmixer werden eingesetzt, um so viele Nährstoffe wie möglich zu erhalten. Und durch die Vorbereitung, bspw. durch das Einweichen von Nüssen und Samen, ermöglicht diese Ernährungsweise den Körper maximal zu nähren.


Letztlich ist es jedoch so, dass der moderne Mensch von heute seine Gesundheit für ein hohes Gut sieht und dementsprechend handelt. Es ist nicht nur schick auf sich zu achten. Sondern wir haben vielmehr die Zeit und die Bewusstheit zu entscheiden, was uns gut tut. Da ist der Blick in die Vergangenheit nicht verkehrt und sehr lehrreich. Raw food ist gut für den menschlichen Organismus, doch hier gilt es nicht nur den slow cooker anzuwerfen, sondern auch selber herunterfahren, um hören zu können, was unser Körper wirklich braucht.

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